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Brot und Kas . . . und kein Bergfest auf dem Berg!

Euer Moviesternchen hat den Weg wieder hinunter ins Tal gefunden. Zwei Tage haben wir nun oben auf meiner Lieblingshütte in den Bergen gedreht. Ich mimte die erdige Naturfrau mit Hang zum Holzhacken und zum Quellwasserschleppen. Nein, nicht ganz so natürlich, aber es stimmt schon, ich zieh mich gerne zurück und verbinge immer wieder mal ein paar Tage und Nächte dort oben, ganz alleine mit mir und dem Fuchs,der jede Nacht um die Hütte schleicht, um nachzusehen ob etwas Essbares von den Menschen für ihn abfällt. Also drehten wir dort oben bei strahlendem Sonnenschein, getrübt von einem sommerlichen Regeschauer, der einen herrlichen Regenbogen über das Hüttendach und die angrenzenden Berggipfel zauberte. Abends, nach Drehschluss, warf der Kameramann Moritz den Grill an, und wir schmausten unter der Markise, bis die Bäuche fast platzten, der meine jedenfalls. Die Nacht war dann recht ruhig, sodass wir alle ausgeschlafen um halb neun Uhr schon wieder vor und hinter der Kamera standen: Susanne sinnerend am Küchenofen, Susanne einschürend, Susanne isst Butterbrot, Susanne trinkt Kaffee, Susanne meditiert in der guten Stube, Susanne kocht Bolognese für den Besuch, den sie erwartet . . . usw. usw. Bei: “Susanne klettert mit einer Flasche Limo aus dem Kellerloch in der Stube, wobei sie mit dem einen Arm die Falltüre von unten hochstemmt, während sie mit dem anderen Arm die Limo so hält, dass keine Schleichwerbung entsteht”, wurde ich dann von filmuntauglichen Lachkrämpfen erschüttert, weil ich die verfluchte Falltüre von unten nicht hochbekam und durch die Ritzen des Bodens immer nur das “Bitte” (mein Signal zum Start) des Kamermanns hörte. Ich bekam das Ding aber ächt (Hi, Äd) nicht hoch :) Danach wurden die Jungs dann so richtig übermütig, denn als es ans Drehen von “Susanne meditiert gaaanz heilig auf dem Sofa in der Stube mit umgehängter Wolldecke” ging, kam das obligatorische “Bitte” und ich versank in Meditation . . . und die Jungs verschwanden vom Set . . . hahahaha!

Leider feierten wir kein Bergfest auf der Hütte, was ja nahegelegen hätte, ein Bergfest auf dem Berg. Aber wenn ich ehrlich bin, wir hatten schon auch die einen oder anderen Schwierigkeiten im Team – es ist sicher nicht leicht, sich immer wieder auf neue Menschen und deren Leben einzustellen. Und auch die Kamerateams arbeiten nie wirklich fest zusammen. Autor, Tonmann, Kameramann und Assistent werden immer wieder neu zusammengewürfelt; für alle ein Drahtseilakt. Aber wir werden nachfeiern, nur nicht alle zusammen. Das haben wir uns versprochen. Und dann werden wir auch gemeinsam den neu einstudierten Kanon des Kameramanns fröhlich gemeinsam schmettern: Brot und Kas, Kas und Brot . . . Und ein Krügerl Bier dazu . . . Uns schmeckt das!  Prosit, Ihr Lieben!!!


 

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