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Raus aus Facebook – rein ins Leben ;0)

Ihr Lieben, nach drei Wochen Schweige-Meditaions-Seminar melde ich mich bei Euch zurück. So viel ist passiert in den letzten Wochen und Monaten, beginnend mit dem Tod von Rosi. Für mich ein Warnschuss, dass dieses zerbrechliche, fragile Leben sehr sehr schnell zu Ende gehen kann. Umso wichtiger ist es, Prioritäten zu setzen, egal wie alt man ist – oder?! Dieses kostbare Leben mit Sinn zu füllen, das hab ich mir nun nach diesen Wochen des intensiven Schweigens ganz oben auf die Fahnen geschrieben. Und dazu gehört auch, die virtuelle Welt weitgehendst zu verlassen und in die sogenannte Realität – was immer das auch sein mag – einzutauchen. Ich verlasse also die bunte Welt des Facebook, einige von Euch kennen mich von dort, und schau, was die noch viel buntere Welt dieses Planeten für mich noch so alles bereit hält. Als alte Herzensschreiberin bleibt aber allen, die wissen wollen, wie es mit mir, meiner Kocherei und mit den Büchern, die ich weiterhin schreiben werde, weiter geht, dieser Blog erhalten, der nun von mir viel intensiver gepflegt werden kann. Als erstes werde ich, wenn mein operiertes Knie geheilt ist (Ich lag vor vier Tagen unter dem Messer), Ende April nach Nepal fliegen, um meinen Patensohn Suresh kennenzulernen. Ich werde eine Zeit lang in dem Waisenhaus, in dem er lebt, arbeiten und mit den Kindern spielen und Quatsch machen. Ich wünsche mir, dass Suresh und ich Freunde werden und dass ich ihm eine Mama der ganz besonderen Art werden kann. Falls also alles gut geht mit uns beiden und den Menschen dort in Kathmandu, dann werde ich vielleicht nächstes Jahr für eine ganz lange Weile in das Land mit den hohen Bergen verschwinden, um dort meine Bücher zu schreiben – Manuskripte gibt man ja heutzutage eh grundsätzlich via email ab -, um mit Suresh und seinen Freunden Zeit zu verbringen und um mir einen buddhistischen Lehrer zu suchen, mit dessen Hilfe ich meine Praxis vertiefen kann. Es bleibt also spannend. Bitte bleibt mir gewogen, denn es ist wunderbar, überall auf der Welt Freunde zu haben. Ein Gruß von mir und von dem großen Dichter Hafiz, mit dem Versprechen, mich bald wieder von dieser Stelle zu melden:

“Liebe Welt,

ich bin entschlossen,

eine Sache nicht bedauern zu müssen,

wenn ich auf dem Sterbebett liege:

Dass ich dich nicht genug geküsst habe!”    (Hafiz)

In diesem Sinne, Eure HvD, Herzensschreiberin und Herzensköchin vom Dienst


 

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